Regenwaldschutz trägt Früchte - Das Projekt Quetzal in Guatemala

Vortrag
Datum: Donnerstag, 27. Oktober 2016 19:00


Vortrag von David Unger

Regenwaldschutz trägt Früchte - Das Projekt Quetzal in Guatemala

Vor 28 Jahren startete der Landesbund für Vogelschutz in Kooperation mit der Universität Würzburg und angehenden Biologen der LMU München sein Regenwaldprojekt zum Schutz des Götter-Vogels Quetzal in Guatemala. Ein Team um David Unger und Nico Döring erstellte dazu eine Karte der schützenswerten Nebelwälder Guatemalas, der Heimat des Quetzal. Schließlich wurde ein Waldgebiet im Zentrum Guatemalas als Schutzgebiet erkoren, das eine unglaublich dichte Quetzal Population besaß und in dem keine Guerilla aktiv war. Die Gefährdung des Waldes ging hier von Maya-Kleinbauern aus, die um den Wald herum in steilsten Berglagen Maisfelder anlegten. Jahr für Jahr vergrößerten sie diese durch Brandrodungen und verloren wertvollen Humus. Man entschloss sich daher, die Anwohner mit Entwicklungshilfe und Anreizen für die Idee des Waldschutzes zu gewinnen statt den Weg eines offiziellen Schutzgebietes mit Waldpolizei zu gehen. Der Urwald ist geschützt und Millionen junger Bäume sind gepflanzt! In fast 30 Jahren wurden während der Zusammenarbeit mit den Bauern völlig unerwartete Erfahrungen gesammelt. Im zweiten Teil seines Vortrags wird David Unger, der bis heute Waldschutz mit den Menschen betreibt, ein radikal neues und wirksames Konzept der Entwicklungshilfe gekoppelt mit Waldschutzes vorstellen.

Eine Kooperationsveranstaltung von Museum Mensch und Natur, Die Umwelt-Akademie e.V. und Zoologischer Staatssammlung, mit freundlicher Unterstützung durch den Landesbund für Vogelschutz.

 

 

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  • Donnerstag, 27. Oktober 2016 19:00

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