Ein Großteil der Ausstellung ist der „Quarzfamilie“ gewidmet. Als Hauptbestandteil vieler Gesteine unserer Erdkruste ist der Quarz weit verbreitet, aber unscheinbar. In mannigfaltigen Farbvarietäten ist er eine Besonderheit: rosafarbener Rosenquarz, violetter Amethyst, gelber Citrin, brauner Rauchquarz und farbloser Bergkristall sind beeindruckende Vertreter dieser Gruppe. Ein Highlight ist die 760 Kilogramm schwere Bergkristall-Stufe aus Arkansas, USA.

Die Ursache für die regelmäßige äußere Form liegt im Bau der Kristalle. Sie werden aus Atomen aufgebaut, deren räumliche Verteilung einer strengen Ordnung folgt. Da dieser Aufbau nicht mit dem bloßen Auge erkennbar ist, wird er in Modellen veranschaulicht. Als Beispiel sei hier ein Fluoritkristall genannt, der in der Ausstellung vor dem Modell seiner atomaren Struktur zu sehen ist. Beide zeigen eine würfelartige Symmetrie. Ebenso hat der ausgestellte Pyrit eine würfelähnliche Form, es sind jedoch noch viele weitere sehr ästhetische Kristalle in der Ausstellung zu sehen.

Natürlich fehlen auch die edelsten Steine in der Ausstellung nicht. Der Besucher kann Rohsteine unter anderem von Diamant, Smaragd und Rubin bewundern, oder die besonderen Schliffformen und Farben berühmter Diamanten als Repliken bestaunen.