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Sonderausstellung vom 6. Dezember 2019 bis 24. Mai 2020 

Zeit bestimmt unser Leben. Fast jeder von uns richtet sich tagein, tagaus nach der Uhr - nach Terminen und Zeitvorgaben. Ganz selbstverständlich nehmen wir wahr wie Tage, Wochen, Monate und Jahre vergehen – und werden uns dabei der Tatsache bewusst, dass die eigene Lebenszeit begrenzt ist. Zeit ist also etwas ganz alltägliches, etwas das uns alle unmittelbar betrifft und das wir doch nur schwer oder gar nicht verstehen und erklären können. In der Ausstellung „Alle Zeit der Welt“ widmet sich das Museum Mensch und Natur diesem facettenreichen Thema und hat den bekannten Astrophysiker und Wissenschaftsjournalisten Harald Lesch gewinnen können, unsere Besucherinnen und Besucher auf Ihrer Reise durch Zeit und Raum zu begleiten. Zahlreiche Exponate, spektakuläre Bilder und Inszenierungen sowie nicht zuletzt Mitmachobjekte und spezielle Kinderstationen machen die Ausstellung zu einem Erlebnis für Groß und Klein.

Eine Reise durch Zeit und Raum
Mit einer beeindruckenden Installation führt die Ausstellung zunächst zurück zum Anfang aller Dinge – dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren. Immer größere und bessere Teleskope erlauben uns heute, nicht nur in unglaubliche Entfernungen, sondern auch immer tiefer in die Vergangenheit und damit in die Frühzeit des Universums zu schauen. Die Geschichte der Erde, die vor etwa 4,55 Milliarden Jahren entstanden ist, stellt den zweiten Teil der Ausstellung dar. Unter anderem sind hier die ältesten Minerale und Gesteine der Erde mit einem Alter von mehr als 4 Milliarden Jahren zu bewundern. Zahlreiche Exponate zeigen, wie sich die Erde bis heute in einem ständigen Prozess des Wandels befindet und Fossilien führen uns in verschiedene Perioden der Erdgeschichte.

Zeit und Leben
Für Lebewesen ist die Zeit ein ganz elementarer Faktor, der in vielfältiger Weise auf sie einwirkt. Alle höheren Lebewesen durchlaufen einen Zyklus aus Wachstum, Reproduktion und Alterung, der schließlich zum Tod führt. Dauer und Verlauf dieses Prozesses unterscheiden sich aber deutlich - einige Pflanzen und Tiere leben nur wenige Wochen, andere erreichen ein Alter von hunderten oder gar über 1.000 Jahren. Die Ausstellung zeigt daher Beispiele für besonders extreme Lebensalter und Entwicklungswege. Die Zeit ist für Lebewesen aber auch ein Faktor, nach dem Lebensvorgänge gesteuert und koordiniert werden. Praktisch alle Lebewesen verfügen daher über Innere Uhren, deren Funktionsweise in den letzten Jahren und Jahrzehnten eingehend erforscht wurde. Auch für uns ist ein Leben im Einklang mit der inneren Uhr wichtig, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Neben klassischen Experimenten und Erkenntnissen zur Inneren Uhr wird daher zum Beispiel auf die Frage einer sinnvollen Einteilung von Zeitzonen eingegangen.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 9–17 Uhr
Donnerstag: 9–20 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10–18 Uhr

Am Ostermontag, 13. April 2020 ist das Museum geöffnet.
Am 24., 25., 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Museum geschlossen.

Eintrittspreise einschließlich Dauerausstellung  
Erwachsene: € 6
Sonntagseintritt: € 3,50
Ermäßigt: € 4
Sonntagseintritt: € 2,50

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schulklassen in Begleitung von Lehrkräften sowie Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer und des Förderkreises Biotopia.

Den Flyer mit weiteren Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.